Kinder ETF Vergleich: Welcher ist der beste für dich?

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Na klar, lass uns mal über ETFs für Kinder sprechen. Der „beste“ ETF für dich und dein Kind ist wie so oft im Leben keine pauschale Antwort. Es kommt drauf an, was du vorhast, wie lange das Geld angelegt werden soll und wie risikofreudig du bist. Aber keine Sorge, wir gehen das Schritt für Schritt durch, damit du am Ende eine gute Entscheidung treffen kannst.

Vielleicht fragst du dich, warum man überhaupt so früh mit dem Investieren für den Nachwuchs anfangen sollte. Ganz einfach: Zeit ist dein größter Verbündeter beim Investieren. Durch den Zinseszinseffekt können schon kleine Beträge, die über viele Jahre angelegt werden, zu einem ordentlichen Sümmchen heranwachsen. Ob für den Führerschein, das Studium, die erste Wohnung oder einfach als Startkapital ins Erwachsenenleben – ein ETF-Depot kann eine super Basis schaffen. Es ist eine unkomplizierte Möglichkeit, am Wachstum der Wirtschaft teilzuhaben, ohne sich ständig um einzelne Aktien kümmern zu müssen.

Wenn du mehr über die verschiedenen Möglichkeiten der Geldanlage für Kinder erfahren möchtest, empfehle ich dir, einen Blick auf diesen Artikel zu werfen: Unser Team. Dort findest du wertvolle Informationen und Tipps, die dir helfen können, die besten Entscheidungen für die finanzielle Zukunft deiner Kinder zu treffen.

Deine Anlagestrategie: Der Schlüssel zum Erfolg

Bevor wir uns konkrete ETFs anschauen, sollten wir über deine Anlagestrategie sprechen. Das ist das A und O, denn davon hängt ab, welche Art von ETF am besten zu euch passt.

Anlagehorizont: Wie lange soll das Geld arbeiten?

Das ist der wichtigste Punkt. Stell dir vor, dein Kind ist noch ein Baby. Dann hast du locker 18 Jahre oder mehr Zeit. Das ist eine lange Zeit, in der kurzfristige Schwankungen an den Märkten ausgeglichen werden können. Je länger der Anlagehorizont, desto mehr Risiko kannst du tendenziell eingehen, da du genügend Zeit hast, Kurseinbrüche auszusitzen. Für einen kurzen Anlagehorizont, etwa bis zum 10. Geburtstag für ein besonderes Geschenk, wäre ein weniger risikoreicher ETF sinnvoller.

Risikobereitschaft: Wie viel Schwankung erträgst du?

Seien wir ehrlich: An der Börse geht es auf und ab. Mal steigen die Kurse, mal fallen sie. Wie reagierst du, wenn dein Depot mal 20 Prozent im Minus steht? Kannst du das gelassen sehen und auf die langfristige Erholung vertrauen, oder macht dich das nervös? Deine Risikobereitschaft ist entscheidend. Wenn du sehr sicherheitsorientiert bist, sind breiter gestreute und eventuell weniger volantile ETFs besser für dich. Wenn du mit Schwankungen gut leben kannst und langfristig höhere Renditechancen nutzen möchtest, dann sind auch risikoreichere Optionen denkbar.

  • Konservativ: Du legst Wert auf Kapitalerhalt und möchtest Kursschwankungen so weit es geht vermeiden.
  • Ausgewogen: Du akzeptierst moderate Schwankungen für eine potenziell höhere Rendite.
  • Offensiv: Du bist bereit, höhere Schwankungen in Kauf zu nehmen, um langfristig überdurchschnittliche Renditen zu erzielen.

Sparrate und Einmalanlage: Wie viel möchtest du investieren?

Überleg dir, ob du einmalig einen größeren Betrag anlegen möchtest oder lieber regelmäßig, zum Beispiel monatlich, einen kleineren Betrag. Der Sparplan ist besonders praktisch für Kinder-Depots, da er den Cost-Average-Effekt nutzt. Das heißt, du kaufst bei hohen Kursen weniger Anteile und bei niedrigen Kursen mehr Anteile, wodurch sich dein durchschnittlicher Kaufpreis über die Zeit glättet.

Die Qual der Wahl: Welche ETF-Typen gibt es?

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Jetzt wird’s spannend: Welche ETFs kommen überhaupt infrage? Hier eine Übersicht der gängigsten und beliebtesten Varianten.

Der Klassiker: Welt-ETFs (z.B. MSCI World)

Das ist der absolute GO-TO für die meisten langfristigen Anleger – und auch für Kinder-Depots. Ein Welt-ETF investiert breit gestreut in tausende Unternehmen aus Industrie- und manchmal auch Schwellenländern. Du bist damit quasi in der gesamten Weltwirtschaft investiert und profitierst von deren Wachstum. Das Risiko ist durch die breite Streuung stark reduziert, da du nicht von der Entwicklung einzelner Unternehmen oder Länder abhängig bist.

  • Vorteile: Extreme Diversifikation, relativ geringes Risiko im Verhältnis zur Rendite, sehr unkompliziert, gut für lange Anlagehorizonte.
  • Nachteile: Keine Spezialisierung auf bestimmte Branchen oder Regionen, die ggf. temporär besser performen könnten (aber das ist ja gerade der Vorteil der Streuung).
  • Konkrete Beispiele:
  • iShares Core MSCI World (IE00B4L5Y983): Sehr beliebt, physisch replizierend, ausschüttend oder thesaurierend verfügbar.
  • Xtrackers MSCI World (IE00BM67HT60): Ebenfalls sehr verbreitet, synthetisch replizierend, thesaurierend.
  • Vanguard FTSE All-World (IE00BK5BQT80): Deckt auch Schwellenländer ab, was eine noch breitere Streuung bedeutet. Auch sehr populär.

Die Erweiterung: MSCI All Country World (ACWI) oder FTSE All-World

Wenn dir der MSCI World noch nicht global genug ist, weil er hauptsächlich Industrieländer berücksichtigt, dann sind der MSCI ACWI oder ein FTSE All-World eine hervorragende Alternative. Diese Indizes inkludieren zusätzlich Schwellenländer (Emerging Markets), was die Diversifikation noch weiter erhöht und dich am Wachstum auch dieser Regionen teilhaben lässt.

  • Vorteile: Noch breitere Streuung als der reine MSCI World, da auch Schwellenländer enthalten sind.
  • Nachteile: Schwellenländer können volatiler sein, d.h. stärkere Kursschwankungen sind möglich.
  • Konkrete Beispiele:
  • MSCI ACWI (IE00B6R52259): zum Beispiel von iShares.
  • Vanguard FTSE All-World (IE00BK5BQT80): wie oben genannt, deckt er sowohl Entwicklungs- als auch Schwellenländer ab und ist daher eine sehr gute All-in-One-Lösung. Eine weitere Alternative ist der A1JX52.

Technologie-ETFs: Wenn du an die Zukunft glaubst

Technologie-ETFs konzentrieren sich auf den Technologiesektor, also Unternehmen aus den Bereichen Software, Hardware, Internet, Künstliche Intelligenz etc. Historisch gesehen hat dieser Sektor oft überdurchschnittliche Renditen erzielt, er ist aber auch anfälliger für stärkere Schwankungen. Für einen sehr langen Anlagehorizont und eine gewisse Risikobereitschaft kann das eine Überlegung wert sein, aber nicht als alleiniges Investment. Eine Beimischung zum Welt-ETF wäre denkbar.

  • Vorteile: Hohes Renditepotenzial, da der Technologiesektor oft treibende Kraft der Wirtschaft ist.
  • Nachteile: Höheres Risiko und höhere Volatilität, da der Sektor konjunkturabhängiger ist und schnell auf Trends reagiert. Weniger diversifiziert als Welt-ETFs.
  • Konkrete Beispiele:
  • Invesco EQQQ Nasdaq-100 (IE00BMWVS491): Investiert in die 100 größten Unternehmen der Nasdaq.
  • Xtrackers MSCI World Information Technology (IE00BM67PW50): Konzentriert sich explizit auf den IT-Sektor im MSCI World.

ESG-ETFs: Nachhaltigkeit im Fokus

ESG steht für Environmental, Social und Governance (Umwelt, Soziales und Unternehmensführung). ESG-ETFs investieren in Unternehmen, die bestimmte Nachhaltigkeitskriterien erfüllen. Wenn dir und deinem Kind das Thema Nachhaltigkeit wichtig ist, ist das eine gute Option. Es gibt inzwischen sehr viele dieser ETFs, auch als nachhaltige Varianten von Welt-ETFs.

  • Vorteile: Du investierst in Unternehmen, die ethische und nachhaltige Standards erfüllen. Das kann sich langfristig auch finanziell auszahlen, da nachhaltiges Wirtschaften oft mit zukunftsorientierter Unternehmensführung einhergeht.
  • Nachteile: Die Auswahl kann komplexer sein, da es unterschiedliche ESG-Filter gibt. Manchmal ist die Streuung etwas geringer, da bestimmte Branchen oder Unternehmen ausgeschlossen werden.
  • Konkrete Beispiele:
  • iShares MSCI World ESG Enhanced (IE00BMW90074): Eine nachhaltige Variante des MSCI World.
  • Xtrackers MSCI World ESG Screened (IE00BPCLX400): Eine weitere Option für ESG im Welt-ETF-Bereich.

Anleihen-ETFs: Für mehr Sicherheit (aber weniger Rendite)

Anleihen-ETFs investieren in Schuldtitel von Staaten oder Unternehmen. Sie gelten als deutlich weniger riskant als Aktien-ETFs und können – gerade wenn der Anlagehorizont kürzer wird oder du sehr sicherheitsbedacht bist – eine Beimischung sein. Allerdings bieten sie in der Regel auch deutlich geringere Renditechancen, besonders in Zeiten niedriger Zinsen. Für einen sehr langen Anlagehorizont bei einem Kind sind sie selten die erste Wahl, da das Wachstumspotenzial von Aktien fehlte.

  • Vorteile: Geringeres Risiko und geringere Volatilität als Aktien-ETFs, gut zur Diversifikation eines Depots.
  • Nachteile: Deutlich geringere Renditechancen, Zinsänderungsrisiko. Für sehr lange Zeiträume (z.B. 18 Jahre) oft nicht optimal.
  • Konkretes Beispiel:
  • iShares Core Global Aggregate Bond UCITS ETF (IE00B3F81283): Investiert in ein breites Spektrum globaler Anleihen.

Thesaurierend oder Ausschüttend: Was ist der Unterschied?

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Eine wichtige Entscheidung ist, ob der ETF thesaurierend oder ausschüttend sein soll.

Thesaurierende ETFs: Der Zinseszinseffekt pur

Thesaurierende ETFs legen die erzielten Dividenden oder Zinsen direkt wieder im Fonds an. Das ist super für den Zinseszinseffekt, da das Geld sofort weiterarbeitet und immer größere Beträge ausschüttet (die dann reinvestiert werden), wodurch das Kapital über die Zeit exponentiell wächst. Für ein Kinder-Depot mit langem Anlagehorizont ist das meist die bessere Wahl, da du die Erträge nicht gleich ausgeben möchtest.

  • Vorteile: Vollständiger Zinseszinseffekt, weniger Aufwand, da du dich nicht um Reinvestitionen kümmern musst, steuerlich oft einfacher (Stichwort Vorabpauschale, aber dazu später mehr).
  • Nachteile: Du siehst keine direkten Auszahlungen.

Ausschüttende ETFs: Regelmäßige Erträge

Ausschüttende ETFs zahlen die erzielten Dividenden oder Zinsen an dich aus. Das kann vierteljährlich, halbjährlich oder jährlich erfolgen. Wenn du diese Erträge wieder anlegen möchtest, müsstest du das manuell tun oder einen entsprechenden Sparplan einrichten. Für Kinder-Depots mit sehr langem Horizont meistens weniger ideal, es sei denn, man möchte die Ausschüttungen für einen bestimmten Zweck verwenden oder später aktiv reinvestieren.

  • Vorteile: Du erhältst regelmäßige Auszahlungen, die du frei verwenden kannst.
  • Nachteile: Der Zinseszinseffekt wird unterbrochen, wenn du die Erträge nicht sofort wieder anlegst. Ggf. höherer Aufwand für manuelle Reinvestition.

Wenn du mehr über den Vergleich von Kinder ETFs erfahren möchtest, könnte es interessant sein, einen Blick auf einen Artikel zu werfen, der sich mit den rechtlichen Aspekten des Datenschutzes für Kinder beschäftigt. In diesem Zusammenhang ist es wichtig, sich über die verschiedenen Möglichkeiten zu informieren, wie du deine Kinder finanziell absichern kannst, während du gleichzeitig ihre Daten schützt. Du kannst den Artikel hier lesen: Datenschutz für Kinder.

Die Kosten: Darauf musst du achten

Kriterium iShares MSCI World UCITS ETF Xtrackers MSCI World UCITS ETF Lyxor MSCI World UCITS ETF
Gesamtkostenquote (TER) 0,20% 0,19% 0,30%
Ausschüttung Thesaurierend Thesaurierend Ausschüttend
Physische Replikation Ja Ja Ja
Größe des Fonds Sehr groß Groß Mittel

Auch wenn ETFs im Vergleich zu aktiv gemanagten Fonds sehr kostengünstig sind, solltest du trotzdem auf die Details achten. Jeder Euro, den du an Gebühren sparst, bleibt in deinem Depot und kann sich vermehren.

Gesamtkostenquote (TER): Das A und O bei ETFs

Die Total Expense Ratio (TER) ist die wichtigste Kennzahl. Sie gibt an, wie hoch die jährlichen Kosten des ETFs sind, ausgedrückt in Prozent des Anlagebetrags. Eine TER von 0,2% bedeutet, dass dir pro Jahr 0,2% des investierten Kapitals als Gebühren abgezogen werden. Bei Welt-ETFs liegen gute TERs oft zwischen 0,07% und 0,25%. Alles darüber hinaus sollte hinterfragt werden.

  • Tipp: Achte auf eine möglichst niedrige TER. Über Jahrzehnte können schon kleine Unterschiede einen großen Effekt haben.

Ordergebühren und Sparplan-Gebühren

Wenn du einen ETF kaufst oder verkaufst, fallen bei deinem Broker in der Regel Ordergebühren an. Bei Sparplänen sind diese Gebühren oft deutlich geringer oder sogar ganz erlassen. Das ist ein großer Vorteil von Sparplänen, da sie dir regelmäßiges Investieren ohne hohe Transaktionskosten ermöglichen.

  • Tipp: Wähle einen Broker, der günstige oder kostenlose ETF-Sparpläne anbietet, besonders wenn du monatlich oder quartalsweise investieren möchtest.

Performance und Tracking Difference

Die Performance eines ETFs sollte möglichst genau dem zugrunde liegenden Index folgen. Die Tracking Difference ist die Abweichung zwischen der Performance des ETFs und der des Index. Eine geringe Tracking Difference ist ein Qualitätsmerkmal. Sie ist aber nicht dasselbe wie die TER. Manchmal kann ein ETF mit einer etwas höheren TER eine geringere Tracking Difference aufweisen, weil er die Indexperformance effizienter abbildet.

  • Tipp: Schau dir in Finanzportalen die historische Tracking Difference an.

Aufgepasst: Das Junior-Depot und die Besteuerung

Nicht ganz unwichtig sind die steuerlichen Aspekte und die Wahl des richtigen Depots.

Das Junior-Depot: Wer ist der Eigentümer?

Für das Kindesvermögen kannst du ein sogenanntes Junior-Depot eröffnen. Wichtig dabei ist: Das Depot läuft auf den Namen des Kindes. Die Eltern sind bis zur Volljährigkeit die gesetzlichen Vertreter und verwalten das Depot. Das hat mehrere Vorteile:

  • Steuerfreibeträge des Kindes nutzen: Jedes Kind hat eigene jährliche Freibeträge (Sparer-Pauschbetrag von 1.000 Euro plus Grundfreibetrag). Diese können genutzt werden, bevor Steuern auf Kapitalerträge fällig werden.
  • Vermeidung von Schenkungssteuer: Wenn das Depot auf das Kind läuft, zählt das Ersparte zum Kindesvermögen. Bei der Übergabe an das volljährige Kind fallen dann keine Schenkungssteuern an, die bei einem auf den Eltern laufenden Depot ab einer bestimmten Summe relevant werden könnten.

Besteuerung von ETFs (Stichwort Vorabpauschale)

Die Besteuerung von ETFs kann etwas komplex sein, aber lass dich davon nicht abschrecken. Seit 2018 gibt es in Deutschland die sogenannte Vorabpauschale. Diese ist eine Art pauschale Vorab-Steuer auf zukünftige Wertsteigerungen, die einmal jährlich fällig wird (oder fällig sein kann). Die tatsächliche Gewinne (Veräußerungsgewinne) werden dann erst beim Verkauf besteuert, wobei die bereits gezahlte Vorabpauschale angerechnet wird. Für Kinder-Depots ist das oft unproblematisch, da die Freibeträge des Kindes meist ausreichen, um die geringe Vorabpauschale abzudecken.

  • Tipp: Informiere dich kurz über die aktuelle Höhe der Vorabpauschale. Für den Normalfall und lange Anlagehorizonte ist sie meist unbedeutend oder wird durch den Freibetrag des Kindes gedeckt.

Welcher ist denn nun der „Beste“ für dich? Eine Zusammenfassung

Nach all den Informationen können wir festhalten:

Die Allround-Lösung für die meisten Familien und Kinder-Depots ist ein Thesaurierender Welt-ETF oder ein FTSE All-World ETF.

Warum?

  1. Breite Streuung: Du legst dein Geld in tausende Unternehmen weltweit an. Das minimiert das Risiko und du surfst auf der Welle des globalen Wirtschaftswachstums mit.
  2. Langer Anlagehorizont: Für ein Kind hast du in der Regel 18 Jahre oder mehr. Da sind kurzfristige Schwankungen egal und der Zinseszinseffekt kann optimal wirken.
  3. Geringe Kosten: Welt-ETFs haben oft eine sehr niedrige TER.
  4. Einfachheit: Einmal eingerichtet läuft der Sparplan automatisch. Du musst dich um nichts kümmern.
  5. Thesaurierend: Die Gewinne werden direkt wieder angelegt, was den Zinseszinseffekt maximiert.

Konkrete Empfehlungen für den Start (ohne Gewähr):

  • Vanguard FTSE All-World UCITS ETF (Acc) (ISIN: IE00BK5BQT80): Dies ist mein persönlicher Favorit für ein Ein-ETF-Depot. Er deckt Industrie- und Schwellenländer ab, ist thesaurierend und hat eine sehr niedrige TER von 0,22%.
  • iShares Core MSCI World UCITS ETF (Acc) (ISIN: IE00B4L5Y983): Ein weiteres exzellentes Produkt, konzentriert sich auf Industrieländer, ebenfalls thesaurierend und mit einer TER von 0,20%.
  • Xtrackers MSCI World UCITS ETF 1C (ISIN: IE00BM67HT60): Ebenfalls ein solider MSCI World ETF, thesaurierend, TER 0,19%.

Wenn du eine stärkere Gewichtung auf Nachhaltigkeit legen möchtest, dann schau dir die ESG-Varianten des MSCI World an. Achte auch hier auf thesaurierende Varianten.

  • iShares MSCI World ESG Enhanced UCITS ETF (Acc) (ISIN: IE00BMW90074): TER 0,20%, thesaurierend.

Es ist auch möglich, eine Mischung aus zwei ETFs zu erstellen, z.B. einen MSCI World für Industrieländer und einen zusätzlichen MSCI Emerging Markets ETF für Schwellenländer. Wenn du 70% MSCI World und 30% MSCI Emerging Markets nimmst, hast du eine gute globale Abdeckung. Aber für den Anfang ist ein All-World ETF oft einfacher und reicht völlig aus.

  • Kombination Beispiel (wenn du es selbst gewichten willst):
  • 70% iShares Core MSCI World UCITS ETF (Acc) (IE00B4L5Y983)
  • 30% iShares Core MSCI Emerging Markets IMI UCITS ETF (Acc) (IE00BKM4GZ66)

Fazit: Fang einfach an

Der beste ETF ist der, den du verstehst und bei dem du langfristig dabeibleibst. Verkompliziere es am Anfang nicht zu sehr. Ein breiter Welt-ETF ist eine hervorragende Basis, um für dein Kind Vermögen aufzubauen.

Wichtig ist, dass du überhaupt anfängst. Schon kleine monatliche Sparraten können über die Jahre eine enorme Wirkung entfalten.

Informiere dich bei deinem Broker über mögliche Konditionen für Junior-Depots und Sparpläne. Und dann: Viel Erfolg beim Investieren für die Zukunft deines Kindes! Du tust ihnen damit einen riesigen Gefallen.

FAQs

Was ist ein ETF?

Ein ETF ist ein börsengehandelter Fonds, der eine Vielzahl von Vermögenswerten wie Aktien, Anleihen oder Rohstoffen enthält. Er wird an der Börse gehandelt und bildet einen Index ab.

Warum sollte ich in einen Kinder-ETF investieren?

Ein Kinder-ETF kann eine langfristige Anlageoption sein, um für die Zukunft deines Kindes vorzusorgen. Durch regelmäßige Investitionen können langfristig Vermögen aufgebaut und von Zinseszinsen profitiert werden.

Welche Kriterien sollte ich bei der Auswahl eines Kinder-ETFs beachten?

Bei der Auswahl eines Kinder-ETFs solltest du auf die Kosten, die Performance, die Zusammensetzung des Fonds und die Anlagestrategie achten. Außerdem ist es wichtig, einen langfristigen Anlagehorizont zu berücksichtigen.

Wie kann ich einen Kinder-ETF vergleichen?

Du kannst Kinder-ETFs anhand verschiedener Kriterien vergleichen, wie z.B. Kosten, Rendite, Risiko, Fondsgröße und Anlagestrategie. Es gibt auch spezielle Vergleichsportale und Tools, die dir bei der Auswahl helfen können.

Welche steuerlichen Aspekte sind bei einem Kinder-ETF zu beachten?

Bei einem Kinder-ETF können steuerliche Aspekte wie die Abgeltungssteuer, der Sparerpauschbetrag und die steuerliche Behandlung von Kapitalerträgen eine Rolle spielen. Es ist ratsam, sich hierzu von einem Steuerberater beraten zu lassen.

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